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"Wissen teilen, Wissen vermehren - für eine nachhaltigere Welt"

12.05.2020 - 14:32


Dr. Gerd Müller MdB
BMZ

Dr. Gerd Müller

Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Vorwort in dem Fachbuch für Ideenmanager*innen und Nachhaltigkeitsmanager*innen
"Ideenmanagement und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Methodische Integration und Praxisbeispiele.

ISBN 978-3-9821774-1-0
ISSN Print 2102-2039 | ISSN Online 2698-6906  


Liebe Leserinnen und Leser, 

die Welt ist vernetzt wie nie: über Waren, Information, Dienstleistungen. Innovationen - wie Künstliche Intelligenz, Blockchain oder 3D-Druck - bergen riesige Chancen für Entwicklung und Fortschritt. Technologie kann regelrechte Quantensprünge ermöglichen: so können erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff helfen, den Klimawandel zu bremsen.
Aber nicht alle Menschen haben teil an diesem technologischen Fortschritt und den Chancen, die er mit sich bringt. Denn erst die Hälfte der Menschheit ist online, und eine Milliarde Menschen weltweit lebt noch immer ohne Strom.

Für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung brauchen wir Innovation und Transformation. Was sich alles verändern muss, steht in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen. Sie ist unser Weltzukunftsvertrag: alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich darauf verpflichtet. Das übergeordnete Ziel: eine Welt zu schaffen, in der alle Menschen ein Leben in Würde führen können, ohne dass wir dabei unseren Planeten zerstören.

Zukunftsvertrag BMZ

Für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung brauchen wir Innovation und Transformation. Was sich alles verändern muss, steht in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen. Sie ist unser Weltzukunftsvertrag: alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich darauf verpflichtet. Das übergeordnete Ziel: eine Welt zu schaffen, in der alle Menschen ein Leben in Würde führen können, ohne dass wir dabei unseren Planeten zerstören.

Deutschland steckt voller guter Ideen - es wird Zeit, dass wir sie für nachhaltige Entwicklung einsetzen! Wir müssen dazu beitragen, dass sich auch andere Teile der Welt entwickeln und Zukunftsperspektiven schaffen können. Denn auch uns wird es langfristig nur gut gehen, wenn es allen auf der Welt gut geht.
Wir brauchen eine neue Kultur der Nachhaltigkeit. Dazu gehört auch, dass wir Wissen teilen. Denn Wissen ist Rohstoff für Fortschritt und Innovation. Und Wissen ist die einzige Ressource, die sich vermehrt, wenn man sie teilt.

Dieses Prinzip leben wir auch in unserer Entwicklungspolitik, etwa in der Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern. Afrika braucht afrikanische Lösungen! Viele, vor allem junge Menschen in Afrika sind kreativ, engagieren sich in Start-ups und kleinen Unternehmen, um dort die Lösungen zu entwickeln, die vor Ort gebraucht werden. Wir fördern solche Initiativen, zum Beispiel über digitale Wissensplattformen oder in Digitalzentren, wo sich Programmiererinnen und Programmierer mit Unternehmen vernetzen.

Gute Ideen zu Innovationen weiterzuentwickeln und zu verbreiten, dafür braucht es die Expertise aller Beteiligten. Denn gemeinsam entstehen passgenaue Lösungen und Erneuerung. In vielen Unternehmen und Organisationen in Deutschland liegen große Ideenschätze - die sollten wir gemeinsam heben!
Die Ideenmanagerinnen und -manager im Zentrum Ideenmanagement in Kempten arbeiten bereits daran. Solche Initiativen brauchen wir! Denn sie kommen Betrieben, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern direkt zu Gute. Und sie leisten damit einen Beitrag zu einer gerechteren, nachhaltigen Welt.
Die Lösung der globalen Herausforderungen liegt im Zusammenspiel vieler Beiträge, ob groß oder klein. Wir müssen Wissen teilen, um unsere gemeinsame Zukunft nachhaltig zu gestalten. Der Motor dafür sind Sie: Menschen, die gemeinsam Ideen entwickeln und sie Wirklichkeit werden lassen.
 
17 Ziele SDGs Ideenmanagement
Globalisierung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Ernährung - das sind die Herausforderungen vor denen wir stehen. Es sind Überlebensfragen! Wir werden sie nur lösen können, wenn wir gemeinsam daran arbeiten: alle Länder und alle gesellschaftlichen Kräfte. Jede und jeder kann etwas beitragen - sei es in der Kommune, im Unternehmen, oder privat.

Deutschland als Industrie- und High-Tech-Land trägt eine besondere Verantwortung. Wir haben Glück: wir leben auf der Sonnenseite der Globalisierung, in Wohlstand, Sicherheit, Frieden. Für viele Menschen auf der Welt gilt das nicht.

 

Ideenmanagement und Nachhaltigkeitsmanagement