Pressezentrum
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Corina Prutti
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Pressemitteilungen:
Deutscher Ideenmanagement Report 2026
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Kempten, 26. Juni 2026 – Ideenmanagement bietet Unternehmen die Chance, sich aus eigener Kraft positiv zu verändern und verursacht dabei keine Kosten, sondern erwirtschaftet unmittelbar Gewinn. Das zeigt eine Online-Befragung im Rahmen des Deutschen Ideenmanagement Reports 2026. Der Report wird heute vom Zentrum Ideenmanagement auf dem Personalmanagement-Kongress vorgestellt, der heute beginnt. Dabei geht es um keine kleinen Summen. Der Report beziffert das jährliche rechenbare Potenzial von systematischem Ideenmanagement in Unternehmen und der öffentlichen Hand auf 21,57 Milliarden Euro in Deutschland.
Unter Ideenmanagement versteht man die systematische, dauerhafte Beteiligung und Wertschätzung der Beschäftigten, die auf unterschiedlichen Ebenen aktiv zur Weiterentwicklung einer Organisation führen können. Mitarbeitende bringen Ideen ein, etwa für Innovationen, um die Qualität zu erhöhen, Abläufe, das Miteinander oder die Sicherheit zu verbessern oder Kosten zu senken. Systematisches Ideenmanagement verhindert, dass Ideen unbeachtet wieder in Vergessenheit geraten, indem es sie strukturiert erfasst, bewertet, umsetzt und auch belohnt. Vorläufer des Ideenmanagements ist das betriebliche Vorschlagswesen.
Nutzen von Ideenmanagern übersteigt Kosten bei Weitem
Zwei Kennzahlen wurden in dieser Form erstmals in Form einer Langzeitstudie für die DACH-Region ermittelt: Die Rendite von Ideenmanagement liegt im langjährigen Median bei 240 Prozent. Das bedeutet, Unternehmen, die 100.000 Euro in Ideenmanagement investieren, erzielen damit einen Ertrag von 240.000 Euro. Eine Ideenmanager-Vollzeitstelle erwirtschaftet im langjährigen Median eine jährliche Rendite von 581.512 Euro.
„Das ist gerade in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten ein ermutigendes Signal für Unternehmen“, sagt Roland Rausch, Geschäftsführer des Zentrums Ideenmanagement. „Systematisch betriebenes Ideenmanagement erwirtschaftet einen jährlich wiederkehrenden Gewinnbeitrag. Und das ganz ohne Investment in teure Unternehmensberatungen. Oder andersherum gedacht: Unternehmen, die kein Ideenmanagement betreiben, lassen nicht nur viel Erfahrungswissen ihrer Beschäftigten ungenutzt, sondern verzichten Jahr für Jahr auch auf viel Geld.“
Der Report zeigt, wie groß der wirtschaftliche Hebel einzelner Ideen ist. Hinter jeder umgesetzten Idee steht laut Report durchschnittlich ein rechenbarer Nettonutzen von 7.260 Euro im ersten Jahr. Damit liegt dieser Nutzen wieder deutlich über dem Niveau der Corona-Jahre. Der Lockdown hatte zu einem deutlichen Rückgang der Beteiligung am Ideenmanagement geführt. Wie hoch Unternehmen den Wert des Ideenmanagements einschätzen, zeigt das Umfrageergebnis: 66 Prozent der Organisationen investieren aktuell in die Modernisierung ihres Ideenmanagements. Dabei spielt auch Künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle: 81 Prozent der befragten Organisationen schätzen die künftige Bedeutung generativer KI im Ideenmanagement als hoch oder sehr hoch ein. KI kann helfen, Ideen schneller zu strukturieren, Wissen zugänglich zu machen und aus bestehenden Vorschlägen neue Lösungsansätze abzuleiten.
Methodik
Der Deutsche Ideenmanagement Report 2026 basiert auf einer Online-Befragung von 122 Organisationen aus dem Jahr 2025, die über ein institutionalisiertes Ideenmanagement verfügen. Darunter sind in erster Linie Unternehmen, aber auch Teilnehmer der öffentlichen Hand. Insgesamt beschäftigen die teilnehmenden Organisationen über eine Million Mitarbeiter. Das Zentrum Ideenmanagement erhebt die Daten seit 2017jährlich. Die Ergebnisse dieser Langzeitstudie fließen in die Forschungsarbeit von Professor Maria Roche (Harvard Business School) sowie Professor Christian Peukert (Université Lausanne) ein.
Die ROI-Kennzahlen beruhen auf den gemeldeten Kennzahlen zum rechenbaren Erstjahresnettonutzen und den Betriebskosten des Ideenmanagements. In die Betriebskosten fließen unter anderem Prämienzahlungen, kalkulatorische Arbeitgeberkosten für Ideenmanagerinnen und Ideenmanager sowie kalkulatorische Kosten der Ideenmanagement-Software ein. Der ROI je Vollzeitstelle wird berechnet, indem der rechenbare Erstjahresnettonutzen abzüglich der Betriebskosten durch die Zahl der Vollzeitstellen im Ideenmanagement geteilt wird. Grundlage für den ausgewiesenen langjährigen Median sind die Daten der Jahre 2019 bis 2025.
Für die Berechnung des wirtschaftlichen Potenzials wurde folgendes Modell verwendet: Würden sich alle 45,9 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland ähnlich verhalten, wie die Mitarbeiter in den teilnehmenden Organisationen, die allesamt über ein institutionalisiertes Ideenmanagement verfügen, dann beträgt das Ideenmanagement-Potenzial in Deutschland 21,57 Milliarden Euro, allein im ersten Jahr der Ideen-Wirkungsdauer.
„Die Zahlen zum Nutzen des Ideenmanagements sind allesamt konservativ berechnet. Würde man nur die letzten drei Jahre berücksichtigen, ohne die Corona-Jahre, die zu einer Flaute an eingereichten Ideen geführt haben, ergäbe sich ein deutlich höherer ROI von 330 Prozent“; erklärt Roland Rausch. „Außerdem fließt in die Berechnung nur der Erstjahresnutzen der Ideen ein. In Wahrheit generieren die meisten Ideen über viele Jahre hinweg positive Effekte. Dieser mehrjährige Nutzen wird aber von den meisten Unternehmen nicht ermittelt.“
Zentrale Kennzahlen des Deutschen Ideenmanagement Reports 2026:
- 21,57 Milliarden Euro jährliches rechenbares Potenzial durch systematisches Ideenmanagement in deutschen Organisationen
- 240 Prozent kalkulatorische Rendite von Ideenmanagement im langjährigen Median
- 581.512 Euro jährlicher Return on Investment je Ideenmanager-Vollzeitstelle im langjährigen Median
- 7.262 Euro durchschnittlicher rechenbarer Erstjahresnettonutzen je umgesetzter Idee
- 66 Prozent der befragten Unternehmen investieren in die Modernisierung ihres Ideenmanagements
- 81 Prozent der Organisationen schätzen die künftige Bedeutung generativer KI im Ideenmanagement als hoch oder sehr hoch ein
Deutscher Ideenmanagement Preis 2026
Der Deutsche Ideenmanagement Preis fördert das Ideenmanagement, indem er Organisationen und Personen auszeichnet, die Vorbildcharakter im Ideenmanagement haben. Der branchenübergreifende Wettbewerb ist die höchste Auszeichnung im Ideenmanagement und wird beurteilt von einer unabhängigen Fachjury aus Wissenschaft und Praxis. Die Bewertungskriterien sind mit den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verknüpft.
Vollständige Pressemitteilung lesen
Mit der Verleihung des Deutschen Ideenmanagement Preises möchte das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement Ideengeberinnen und Ideengeber sowie Führungs- und Nachwuchskräfte fördern, die eine ideenreiche Unternehmenskultur leben. Dabei ist es das Ziel, den Stellenwert des Ideenmanagements in den Organisationen zu heben sowie die Reputation der ausgezeichneten Organisationen bei Kunden und Partnern zu erhöhen. Zudem wird die Arbeitgebermarke gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern sowie Nachwuchskräften gestärkt, indem die Bedeutung der gelebten Mitarbeiterbeteiligung unterstrichen wird.
Die Gewinner des Deutschen Ideenmanagement Preises 2026 stehen fest. In insgesamt acht Kategorien wurden Preisträgerinnen und Preisträger für ihre herausragenden Leistungen im Ideenmanagement geehrt:
Ideenmanagement
Das „Beste Ideenmanagement“ und die „Beste Ideenkampagne“ richten sich an die Ideenmanagerinnen und Ideenmanager selbst. Die besten Konzepte und Vorgehensweisen sowie diejenigen Ansätze mit der größten Wirksamkeit und Anwendbarkeit werden gekürt.
Bestes Ideenmanagement
Platz 1: PÖTTINGER Landtechnik GmbH
Platz 2: GEA Group AG
Platz 3: Viessmann Holding International GmbH
Beste Ideenkampagne
Platz 1: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
Platz 2: SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH
Platz 3: MVV Energie AG (MVV), Stadtwerke Kiel AG (SWK),
Energieversorgung Offenbach (EVO)
Ideen und Ideenmanagement-Beteiligte
In dieser Kategorie werden besonders erfolgreiche Ideengeber und Führungskräfte geehrt und dadurch die Wertschätzung und Sichtbarkeit für die Personen erhöht, die sich mit besonderen Ideen und besonderem Engagement hervortun.
Beste Idee aus Produktion und Technik
Platz 1: Rittal GmbH & Co. KG
Platz 2: ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Platz 3: Westnetz GmbH
Beste Idee aus Verwaltung und Dienstleistung
Platz 1: Siemens Healthineers AG
Platz 2: Deutsche Telekom Technik GmbH
Platz 3: Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Beste Idee für sicheres und gesundes Arbeiten
Platz 1: Bayernwerk Netz GmbH
Platz 2: Open Grid Europe GmbH
Platz 3: Sana Kliniken AG
Beste Führungskraft
Platz 1: B. Braun
Platz 2: Deutsche Bahn AG
Platz 3: Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg
Nachwuchsförderung
Die Förderung des unternehmerischen Nachwuchses liegt dem Deutschen Institut für Ideen- und Innovationsmanagement wie auch dem Schirmherrn der Initiative „Ideen machen Zukunft“ besonders am Herzen. Deshalb wird auch hier die Bühne des Deutschen Ideenmanagement Preises all denjenigen Auszubildenden und Studierenden & Promovierenden geöffnet, die sich mit ihren Ideen und wissenschaftlichen Arbeiten erfolgreich einbringen.
Beste Azubi-Idee
Platz 1: Viessmann Shared Service GmbH
Platz 2: Stadtwerke Kiel AG
Platz 3: Westnetz GmbH
Beste wissenschaftliche Arbeit zum Ideenmanagement
Platz 1: Alexander Busch, Wilhelm Büchner Hochschule
Platz 2: Lilian Mira Kastner, Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach
Platz 3: Markus Tumlert, Technische Hochschule Köln
Preisverleihung beim Deutschlandkongress Ideenmanagement in Stuttgart
Mit dem Deutschen Ideenmanagement Preis zeichnet das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement unter der Schirmherrschaft der Top-Management Initiative „Ideen machen Zukunft“ Organisationen mit Vorbildcharakter im Ideenmanagement aus.
Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen des Deutschlandkongress Ideenmanagement, dem jährlichen Wissenskongress für Ideenmanagerinnen und Ideenmanager. In verschiedensten Formaten wurde die Bedeutung, den immer neuen Herausforderungen der Weltwirtschaft mit Resilienz zu begegnen, greifbar und konkrete Lösungswege aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln wurden vorgestellt. Was alle gemeinsam haben: Es geht darum, Veränderungen aktiv zu gestalten, Chancen frühzeitig zu erkennen und Zukunft aus dem Inneren der Organisationen heraus zu ermöglichen.
Deutscher Ideenmanagement Preis und die Agenda 2030
Ideenmanagement zahlt in vielfältiger Weise auf die 17 Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (SDGs) ein, insbesondere in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, hochwertige Bildung, bezahlbare und saubere Energie, Innovation, nachhaltige Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz. Indem Ideen bewusst für erneuerbare Energien, für den Zugang zu Wissen, für nachhaltige Produktionen gesammelt, gesichert und umgesetzt werden, wird die Agenda 2030 aus den Organisationen heraus durch ein erfolgreiches Ideenmanagement gestärkt.
Ausrichter: Das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement
Das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement ist Partner für innovationsorientierte Unternehmens- und Mitarbeiterentwicklung. Es ist in dieser Funktion ganzheitlicher Partner für die strategische, partizipative und innovative Gestaltung von Unternehmen, insbesondere für Ideenmanagement sowie partizipatives Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement.
Das Institut verleiht einmal jährlich den Deutschen Ideenmanagement Preis für herausragende Leistungen im Ideenmanagement, berät, begleitet und zertifiziert Organisationen, trainiert Mitarbeitende und Führungskräfte, gestaltet Wissenskongresse wie den Deutschlandkongress Ideenmanagement und ist Qualitätsanbieter für Weiterbildungen, auch in Kooperation mit Hochschulen.
Die Jury
Die 14 Jurorinnen und Juroren stammen aus Wissenschaft und Praxis und sind in verschiedenen Branchen beheimatet. Die Diversität der Jury sorgt für einen breiten Blickwinkel. Mit dem Ziel der größtmöglichen Objektivität erfolgt die Bewertung der Bewerbungen für den Deutschen Ideenmanagement Preis nicht im Rahmen einer gemeinsamen Jury-Sitzung, sondern nach rein mathematischen Kriterien.
Schirmherrschaft / Top-Management Initiative „Ideen machen Zukunft“
"Ideen machen Zukunft" ist eine Initiative des Top-Managements deutscher Unternehmen zur Förderung des Ideenmanagements in Wirtschaft und Verwaltung. Seit 2007 ist sie unter wechselnder Schirmherrschaft von Unternehmen wie Audi, DHL, Fraport, K+S, RWE, LVM Versicherung, VBG – Ihre gesetzliche Unfallversicherung, Diebold Nixdorf.
Aktuell ist Dr. Stefan Ruppert, Vorstandsmitglied, Personal- und Rechtswesen, Arbeitsdirektor bei B. Braun, der Schirmherr dieser Initiative und begleitet in seiner Funktion die Preisverleihung zum Deutschen Ideenmanagement Preis.
Das vollständige Statement von Dr. Ruppert zur Übernahme der Schirmherrschaft findet sich unter www.zentrum-ideenmanagement.de/ideen-machen-zukunft.
Deutscher Ideenmanagement Preis 2025
Der Deutsche Ideenmanagement Preis fördert das Ideenmanagement, indem er Organisationen und Personen auszeichnet, die Vorbildcharakter im Ideenmanagement haben. Der branchenübergreifende Wettbewerb ist die höchste Auszeichnung im Ideenmanagement und wird beurteilt von einer unabhängigen Fachjury aus Wissenschaft und Praxis. Die Bewertungskriterien sind mit den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verknüpft.
Vollständige Pressemitteilung lesen
Mit der Verleihung des Deutschen Ideenmanagement Preises möchte das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement Ideengeberinnen und Ideengeber sowie Führungs- und Nachwuchskräfte fördern, die eine ideenreiche Unternehmenskultur leben. Dabei ist es das Ziel, den Stellenwert des Ideenmanagements in den Unternehmen zu heben sowie die Reputation der ausgezeichneten Unternehmen bei Kunden und Partnern zu erhöhen. Zudem wird die Arbeitgebermarke gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern sowie Nachwuchskräften gestärkt, indem die Bedeutung der gelebten Mitarbeiterbeteiligung unterstrichen wird.
Die Gewinner des Deutschen Ideenmanagement Preises 2025 stehen fest. In insgesamt acht Kategorien wurden Preisträgerinnen und Preisträger für ihre herausragenden Leistungen im Ideenmanagement geehrt:
Ideenmanagement
Das „Beste Ideenmanagement“ und die „Beste Ideenkampagne richten sich an die Ideenmanagerinnen und Ideenmanager selbst. Die besten Konzepte und Vorgehensweisen sowie diejenigen Ansätze mit der größten Wirksamkeit und Anwendbarkeit werden gekürt.
Bestes Ideenmanagement
Platz 1: DRÄXLMAIER Group
Platz 2: SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH
Platz 3: HANNING & KAHL GmbH & Co KG
Beste Ideenkampagne
Platz 1: Robert Bosch Automotive Steering GmbH
Platz 2: GEA Group AG
Platz 3: Landesbank Baden-Württemberg
Ideen und Ideenmanagement-Beteiligte
In dieser Kategorie werden besonders erfolgreiche Ideen-Einreicher und Führungskräfte geehrt und dadurch die Wertschätzung und Sichtbarkeit für die Personen erhöht, die sich mit besonderen Ideen und besonderem Engagement hervortun.
Beste Idee aus Produktion und Technik
Platz 1: Deutsche Telekom Service GmbH
Platz 2: Rohde & Schwarz Messgerätebau GmbH
Platz 3: Südzucker AG
Beste Idee aus Verwaltung und Dienstleistung
Platz 1: K+S Minerals and Agriculture GmbH
Platz 2: DEHN SE
Platz 3: Bayernwerk Netz GmbH
Beste Idee für sicheres und gesundes Arbeiten
Platz 1: GEA Farm Technologies GmbH
Platz 2: Sana Kliniken AG
Platz 3: DSW21 – Dortmunder Stadtwerke AG
Beste Führungskraft
Platz 1: ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Platz 2: Wacker Chemie AG
Nachwuchsförderung
Die Förderung des unternehmerischen Nachwuchses liegt dem Deutschen Institut für Ideen- und Innovationsmanagement wie auch dem Schirmherrn der Initiative „Ideen machen Zukunft“ besonders am Herzen. Deshalb wird auch hier die Bühne des Deutschen Ideenmanagement Preises all denjenigen Auszubildenden und Studierenden & Promovierenden geöffnet, die sich mit ihren Ideen und wissenschaftlichen Arbeiten erfolgreich einbringen.
Beste Azubi-Idee
Platz 1: GEA Group AG
Platz 2: MVV Energie AG
Platz 2: Wacker Chemie AG
Beste wissenschaftliche Arbeit
Der Wissenschaftspreis wird vergeben an Dr. Selina Lehmann, von der Universität Hohenheim.
Preisverleihung beim Deutschlandkongress Ideenmanagement in Würzburg
Mit dem Deutschen Ideenmanagement Preis zeichnet das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement unter der Schirmherrschaft der Top-Management Initiative „Ideen machen Zukunft“ Organisationen mit Vorbildcharakter im Ideenmanagement aus.
Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen des Deutschlandkongress Ideenmanagement, dem jährlichen Wissenskongress für Ideenmanagerinnen und Ideenmanager.
Inspirierende Keynotes und Best Practice Erfahrungsberichte aus einer Vielzahl von Organisationen und Branchen zeigten beim diesjährigen Deutschlandkongress auf, wie sich die hohe Veränderungsdynamik auf den Märkten und in vielen Organisationen von Gestaltern als Zukunftschance erkennen und nutzen lässt.
Deutscher Ideenmanagement Preis und die Agenda 2030
Ideenmanagement zahlt in vielfältiger Weise auf die 17 Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (SDGs) ein, insbesondere in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, hochwertige Bildung, bezahlbare und saubere Energie, Innovation, nachhaltige Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz. Indem Ideen bewusst für erneuerbare Energien, für den Zugang zu Wissen, für nachhaltige Produktionen gesammelt, gesichert und umgesetzt werden, wird die Agenda 2030 aus den Organisationen heraus durch ein erfolgreiches Ideenmanagement gestärkt.
Ausrichter: Das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement
Das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement ist Partner für innovationsorientierte Unternehmens- und Mitarbeiterentwicklung. Es ist in dieser Funktion ganzheitlicher Partner für die strategische, partizipative und innovative Gestaltung von Unternehmen, insbesondere für Ideenmanagement sowie partizipatives Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement.
Das Institut verleiht einmal jährlich den Deutschen Ideenmanagement Preis für herausragende Leistungen im Ideenmanagement, berät, begleitet und zertifiziert Organisationen, trainiert Mitarbeitende und Führungskräfte, gestaltet Wissenskongresse wie den Deutschlandkongress Ideenmanagement und ist Qualitätsanbieter für Weiterbildungen, auch in Kooperation mit Hochschulen.
Die Jury
Die 14 Jurorinnen und Juroren stammen aus Wissenschaft und Praxis und sind in verschiedenen Branchen beheimatet. Die Diversität der Jury sorgt für einen breiten Blickwinkel. Mit dem Ziel der größtmöglichen Objektivität erfolgt die Bewertung der Bewerbungen für den Deutschen Ideenmanagement Preis nicht im Rahmen einer gemeinsamen Jury-Sitzung, sondern nach rein mathematischen Kriterien.
Schirmherrschaft / Top-Management Initiative „Ideen machen Zukunft“
"Ideen machen Zukunft" ist eine Initiative des Top-Managements deutscher Unternehmen zur Förderung des Ideenmanagements in Wirtschaft und Verwaltung. Seit 2007 ist sie unter wechselnder Schirmherrschaft von Unternehmen wie Audi, DHL, Fraport, K+S, RWE, LVM Versicherung, VBG – Ihre gesetzliche Unfallversicherung, Diebold Nixdorf.
Aktuell ist Marcus Loskant, Vorstandsmitglied der LVM Versicherung, der Schirmherr dieser Initiative und begleitet in seiner Funktion die Preisverleihung zum Deutschen Ideenmanagement Preis.
Bildmaterial
Für Print und Online stehen Fotos und Grafiken zum Download bereit.
Foto Roland Rausch - print (download)
Foto Roland Rausch - online (download)
Copyright Fotos: Deutsches Institut für Ideen- und Innovationsmanagement / Fotografie Susanne Mölle
Pressemappe
Portrait Zentrum Ideenmanagement
Das Zentrum Ideenmanagement (ZI) ist das branchenübergreifende, berufliche Netzwerk für Ideenmanagement. Als Fachorganisation und Anlaufstelle für Ideenmanager und Ideenmanagerinnen aus der DACH-Region, bietet das ZI seinen Mitgliedern Netzwerk- und Fortbildungsveranstaltungen, den Deutschlandkongress Ideenmanagement, den Deutschen Ideenmanagement-Preis und veröffentlicht jährlich den Deutschen Ideenmanagement Report über Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzen des Ideenmanagements, basierend auf branchenübergreifenden Langzeitstudien. Es treibt die Professionalisierung des Ideenmanagements voran, vertritt die Interessen des Berufsstands in der Öffentlichkeit und ist dessen Sprachrohr auf politischer Ebene.
Vollständiges Portrait lesen
Unter Ideenmanagement versteht man die systematische, dauerhafte Beteiligung und Wertschätzung der Beschäftigten, die auf unterschiedlichen Ebenen aktiv zur Weiterentwicklung einer Organisation führen können. Mitarbeitende bringen Ideen ein, etwa für Innovationen, um die Qualität zu erhöhen, Abläufe, das Miteinander oder die Sicherheit zu verbessern oder Kosten zu senken. Systematisches Ideenmanagement verhindert, dass Ideen unbeachtet wieder in Vergessenheit geraten, indem es sie strukturiert erfasst, bewertet, umsetzt und auch belohnt. Vorläufer des Ideenmanagements ist das betriebliche Vorschlagswesen.
170 Unternehmen und staatliche Organisationen mit über 500 Ideenmanagern sind aktuell Mitglied im Zentrum Ideenmanagement. Fachleute, die in Unternehmen und Organisationen aktiv daran arbeiten, Ideen und Verbesserungsvorschläge strukturiert aufzugreifen und nutzbar zu machen, finden hier Gleichgesinnte. Das ZI eröffnet den Raum, um voneinander zu lernen, branchenübergreifend Standards, Trends und die dazugehörigen praxisnahen Arbeitswelten weiterzuentwickeln und den fachlichen Austausch innerhalb der Berufsgruppe zu stärken.
Der Mensch als Treiber von Veränderungen
„In Zeiten großer Herausforderungen ist eine der wichtigsten Kernkompetenzen von Organisationen, sich aus eigener Kraft zu erneuern und weiterzuentwickeln. Dass aus Ideen neuer Nutzen und Wertschöpfung entstehen, gelingt am besten, wenn sie Menschen wertschätzend beteiligen“, erläutert Roland Rausch, Geschäftsführer Zentrum Ideenmanagement.
Damit folgt das ZI einem modernen Verständnis und stellt Ideenmanagement in einen umfassenderen Kontext: Jenseits des bloßen betrieblichen Vorschlagswesens und der kontinuierlichen Verbesserungsprozesse definiert es das Ideenmanagement als _Veränderung und Transformation von Organisationen _aus eigener Kraft _durch eine Kultur der Orientierung am Menschen.
Die Beteiligung und Wertschätzung der Menschen sowie Ideen zu generieren und umzusetzen, bilden dafür das Fundament.
Dieses Verständnis spannt einen weiten Bogen und steckt gleichzeitig den Rahmen für ein Thema, das in vielen Unternehmen oft lediglich im Hintergrund läuft, für die Wettbewerbsfähigkeit und Weiterentwicklung jedoch eine vordergründige und zentrale Rolle spielen kann.
Historie
Gegründet 2011 auf Initiative von Christiane Kersting, ist das Zentrum Ideenmanagement seit 2017 die Interessengemeinschaft für Ideenmanagerinnen und Ideenmanager der DACH Region unter der Geschäftsleitung von Roland Rausch und Birgit Rausch. Strategisch verfolgt das ZI einen Bildungsansatz, indem es Menschen vernetzt, Wissen bündelt, entwickelt und zur Verfügung stell. Weitere wesentliche Ziele sind die Regionalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Die Arbeit des ZI orientiert sich ausschließlich an den Bedarfen der Mitglieds–unternehmen und wird durch Vorstand, Beirat und Mitgliederversammlung getragen.
Mitglied im Zentrum Ideenmanagement sind Konzerne, Mittelstand, öffentlicher Dienst: Alfred Kärcher, Andreas Stihl, BASF, B. Braun, BMW, DAK-Gesundheit, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Deutsche Post DHL Group, Die Schweizerische Post, Diebold Nixdorf, E.ON, Flughafen München, GEA, Infineon, Kölner Verkehrsbetriebe, Liebherr, LVM Versicherung, Rheinmetall, Rohde & Schwarz, Rolls Royce Power Systems, Sana Kliniken, Siemens, Stadtwerke München, Südzucker, Universitätsklinikum Münster, Zeiss
Portrait Zentrum Ideenmanagement
Zahlen und Fakten
Zentrum Ideenmanagement Berufliches Netzwerk und Fachorganisation der DACH Region
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Infos werden demnächst eingefügt.
Portrait Roland Rausch
Roland Rausch, Jahrgang 1972, hat sich der Ideen- und Zukunftsentwicklung verschrieben. Dem Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Ideen- und Innovationsmanagement GmbH und Mitglied des Vorstands Zentrum Ideenmanagement, geht es um die Fragen:
- Wie kann man Unternehmen befähigen aus eigener Kraft innovativ und wirtschaftlich erfolgreich zu sein und gleichzeitig einen positiven Beitrag für Mensch und Allgemeinwohl zu leisten?
- Wie kann man es Menschen leicht machen, sich mit ihren Erfahrungen und Ideen gewinnbringend in ihr Unternehmen einzubringen und so zu einer positiven Zukunftsentwicklung beizutragen?
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Der studierte Diplom-Forstwirt (DE) und Master of Business Administration (MBA UK) bietet mit seinem Engagement all jenen ein Forum, die den Ideenreichtum und das kreative Potenzial der Mitarbeiter im eigenen Unternehmen ausbauen, bündeln und professionell nutzen wollen. Mit dem Zugang zu Wissen, Erfahrungen und Netzwerken können Mitarbeiter Ideen generieren, die in Unternehmenserfolge münden, die Kunden nützen, Beschäftigung sichern und den Wirtschaftsstandort DACH nachhaltig und zukunftsfähig stärken.
Seit jeher gilt Roland Rauschs Interesse dem Unternehmertum, der Unternehmensentwicklung und der Funktionsweise von Ökosystemen. Dreh- und Angelpunkt ist für ihn dabei die Orientierung am Menschen, an seiner Eigen–initiative, Visionskraft, seiner Leistungsfähigkeit und -bereitschaft. Neue Systeme und Strukturen eröffnen Mitarbeitenden Beteiligungsmöglichkeiten. So entstehen lernende Organisationen, die erfolgreiche Veränderungen ermöglichen und unternehmerischen Zukunftsmachern Türen öffnen.
Schon früh entwickelte sich sein Bewusstsein für Zusammenhänge und ausgewogene Gleichgewichte, sein Innovationsgeist und der weite Blick über den Tellerrand hinaus. So engagierte er sich als Zivil- und Friedensdienstleistender für Aktion Sühnezeichen in St. Petersburg (RUS) und absolvierte ein Doppel-Studium zum Diplom-Forstwirt (DE) und Business Administration in Freiburg, Seattle und Schottland.
Sein Motor sind Offenheit, gelebter Praxisbezug und Interesse an neuen Möglichkeiten, an Wandel und Lösungen. Dies zieht sich durch seine zahlreichen Vorträge und Projekte, zum Beispiel zur Reifegradentwicklung und Performance Steigerung über Ideenmanagement bei DAX Konzernen. Er arbeitet zum Beispiel für BMW, E.ON, Evonik, GEA, für Mittelständler und den öffentlichen Dienst (wie Bayerisches Staatsministerium für Finanzen und für Heimat).
So entwickelt der Zukunftsenthusiast Strategien, die Unternehmen und damit eine Gesellschaft zukunftsfähig machen, mit einem offenen Blick, der Bereitschaft zum Austausch und Mut.